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Frankreich hat Belgien am 5. Oktober 2026 mit 4:1 besiegt. Das klare Ergebnis verdeckt, wie lange die Partie für die Gastgeber schwierig blieb: Dodi Lukebakio brachte Belgien in der 35. Minute in Führung. Erst in der Schlussphase veränderte sich der Spielstand grundlegend. Ab der 77. Minute erzielten die Franzosen vier Tore und verwandelten einen Rückstand in einen deutlichen Erfolg. Désiré Doué gelang zunächst der Ausgleich. Rayan Cherki traf in der 81. Minute zum 2:1, bevor Michael Olise die Begegnung mit zwei weiteren Toren entschied. Der Bayern-Profi war in der 60. Minute für Ousmane Dembélé eingewechselt worden. In der 88. Minute erhöhte er auf 3:1, in der ersten Minute der Nachspielzeit stellte er den Endstand her. Damit war Olise an einem Abend, an dem Frankreich lange einem Rückstand hinterherlief, der auffälligste Akteur der entscheidenden Schlussminuten. Der Verlauf macht den Unterschied zwischen Endergebnis und Spielentwicklung besonders deutlich. Frankreich gewann nicht durch eine frühe Führung, sondern durch eine späte Wende. Zwischen Doués Ausgleich und Olises zweitem Treffer lagen nur rund vierzehn Minuten. Die Tore von Doué, Cherki und Olise zeigen zugleich, wie stark die offensiven Veränderungen nach der Pause ins Gewicht fielen. Für ein deutsches Publikum ist Olises Auftritt auch wegen seiner Verbindung zum FC Bayern interessant. Die beiden Treffer sind eine konkrete sportliche Leistung und kein bloßes Transfergerücht oder eine allgemeine Formdebatte. Sie fielen zudem in einer Phase, in der Frankreich den knappen Vorsprung erst absichern musste. Nach vier Begegnungen steht Frankreich in der Nations-League-Gruppe A1 bei zehn Punkten. Italien folgt mit sieben, Belgien mit sechs Punkten. Der Sieg stärkt deshalb nicht nur das Selbstvertrauen der französischen Offensive, sondern auch die Ausgangslage vor den abschließenden Gruppenspielen. Für Belgien bleibt die Erkenntnis, dass die Führung bis weit in die zweite Halbzeit keinen Punktgewinn garantierte.